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Handelsbeziehungen Handelskammern fordern faire Öffnung des chinesischen Marktes

Deutsche Unternehmen unterliegen in China zahlreichen Beschränkungen. Der Druck auf Bundeskanzlerin Merkel wächst, das zu ändern.

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China ist zum zweiten Mal in Folge Deutschlands wichtigster Handelspartner. Quelle: dpa

Berlin Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) hat Bundeskanzlerin Angele Merkel (CDU) aufgefordert, sich bei ihrem Besuch in China am Donnerstag und Freitag für eine weitere Öffnung des chinesischen Marktes einzusetzen. Achim Dercks, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des DIHK, sagte der „Neuen Osnabrücker Zeitung“: „Die Kanzlerin muss weiter darauf drängen, dass deutsche Unternehmen in China einen gleichberechtigen Zugang zum Markt und zu öffentlichen Ausschreibungen bekommen wie chinesische Unternehmen hierzulande.“

Dercks sagte, Merkels Reise komme zu einem wichtigen Zeitpunkt. China sei zum zweiten Mal in Folge Deutschlands wichtigster Handelspartner. „Laut einer aktuellen DIHK-Umfrage bei den deutschen Unternehmen in China sehen allerdings 41 Prozent der Unternehmen die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen vor Ort als Risiko für die eigenen Geschäfte.“ Die Unternehmen seien etwa durch das Cybersicherheitsgesetz und das im Jahresverlauf erwartete Exportkontrollgesetz verunsichert. Der deutsch-chinesische Handel hatte 2017 um neun Prozent auf knapp 187 Milliarden Euro zugelegt.

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