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Handelsdefizit Chinas Regierung will mehr US-Rohöl importieren

Das Handelsdefizit der USA gegenüber China soll sinken, damit Strafzölle ausbleiben. China ermuntert seine Konzerne nun mehr zu importieren.

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Sojabohnen, Öl, Getreide: die chinesische Regierung ermutigt Staatskonzerne mehr Güter zu importieren. Quelle: dpa

Peking Die chinesische Regierung drängt nach Informationen von Insidern heimische Staatskonzerne zu verstärkten Einkäufen in den USA. Die Führung in Peking habe zum Bespiel die Raffineriegesellschaft Sinopec darum gebeten, die US-Rohölimporte im Juni auf ein Rekordhoch zu steigern, sagten Händler am Mittwoch.

Auch habe die Volksrepublik Getreidehändler ermuntert, mehr US-Waren einzuführen. Zudem dürfe der Konzern Cofco wieder US-Sojabohnen kaufen, womit Beschränkungen aufgehoben würden, die zuvor im Zuge der zunehmenden Spannungen auferlegt worden seien.

Von den Unternehmen und dem Landwirtschaftsministerium war zunächst keine Stellungnahmen zu erhalten.

Die USA und China hatten zu Wochenbeginn nach monatelangen gegenseitigen Zolldrohungen eine Grundsatzvereinbarung geschlossen. Ziel davon ist es, das Handelsdefizit der Vereinigten Staaten gegenüber China zu reduzieren.

US-Präsident Donald Trump machte am Mittwoch in einem Tweet deutlich, dass die Abmachung mit China zwar gut gelaufen sei, aber den Gesprächen künftig eine „andere Struktur“ gegeben werden müsse. Er signalisierte eine Kursänderung, da der bisherige Weg nicht erfolgversprechend sei. Es gehe insbesondere um die Frage, wie die Umsetzung überprüft werden könne. Konkrete Vorschläge nannte Trump jedoch nicht.

Das Handelsministerium in Peking betonte, qualitativ hochwertige Produkte aus den USA seien auf dem chinesischen Markt willkommen. Die Umsetzung des Abkommens werde mit Ernsthaftigkeit vorangetrieben. 

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