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Handelsgespräche Trump will rasch über Ergebnisse der Pekinger Handelsgespräche beraten

Stillstand im Handelsstreit: Eine US-Delegation kehrt nach zweitägigen Gesprächen aus China zurück. Neue Ergebnisse gibt es nicht.

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China sei durch die Handelsgewinne mit den USA „verwöhnt“, twitter US-Präsident Trump am Samstag. Nach der Rückkehr der US-Delegation soll über die Ergebnisse der Gespräche beraten werden. Quelle: AP

Washington/Peking US-Präsident Donald Trump will noch am Samstag über die jüngsten Gespräche im Handelsstreit mit China beraten. Auf Twitter schrieb Trump, die Regierung werde unmittelbar nach der Rückkehr am Samstag über Ergebnisse beraten. „Aber es ist hart für China, weil sie durch die Handelsgewinne mit den USA sehr verwöhnt sind!“

Die zweitägigen Gespräche der US-Delegation unter Leitung von Finanzminister Steven Mnuchin in der chinesischen Hauptstadt hatten keine erkennbaren Resultate gebracht. Trump wirft China Dumping-Preise, Diebstahl geistigen Eigentums von US-Firmen und andere unfaire Handelspraktiken vor.

Verhandlungskreisen zufolge forderte die US-Delegation, dass China den Handelsüberschuss gegenüber den USA bis 2020 um 200 Milliarden Dollar abbaut. Zudem solle China seine Zölle und die Subventionen für High-Tech-Firmen kräftig senken. China habe angeboten, Importzölle auf Autos zu reduzieren. Zudem solle der Import von US-Waren gesteigert werden. Zugleich habe China darum gebeten, dass chinesische Investitionen in den USA unter Sicherheitsaspekten gleich behandelt würden.

China könnte mit einem kurzfristigen Entgegenkommen einen Aufschub bei angedrohten US-Importzöllen erhalten und damit mehr Spielraum für weitere Verhandlungen der beiden größten Volkswirtschaften schaffen. US-Zölle auf Stahl- und Aluminium-Produkte aus China gelten bereits, Einfuhraufschläge auf zahlreiche weitere Produkte könnten ab Juni in Kraft treten. China hat Gegenmaßnahmen angekündigt. Dies schürte die Furcht vor einem Handelskrieg.

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