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Handelsstreit Japans Wirtschaftsminister droht USA wegen Auto-Zöllen

US-Präsident Trump will Japan mit Strafzöllen auf Autos zu einem Handelsabkommen zwingen. Wirtschaftsminister Hiroshige Seko droht nun mit Gegenmaßnahmen.

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Der japanische Außenminister äußerte sich auch besorgt über den eskalierenden Handelsstreit zwischen den USA und China. Quelle: AP

Tokio Der japanische Wirtschaftsminister Hiroshige Seko hat den USA für den Fall von Zöllen auf Autos mit Gegenmaßnahmen gedroht. Bei einem Interview der Nachrichtenagentur AP sagte er am Donnerstag nicht genau, wie Japan reagieren würde, falls die USA ihre Drohung wahr machen, japanische Fahrzeuge mit 25 Prozent Zoll zu belegen, schloss Vergeltungszölle aber nicht aus.

Seko äußerte sich auch besorgt über den eskalierenden Handelsstreit zwischen den USA und China. Solche Schritte bedrohten die Weltwirtschaft, sagte er. Am Donnerstag traten zusätzliche Zölle der USA und Chinas auf Einfuhren aus dem jeweils anderen Land in Milliardenhöhe in Kraft.

US-Präsident Donald Trumps Zölle seien Ausdruck eines mangelnden Verständnisses der Bedeutung des Freihandels und der Beiträge japanischer Unternehmen zur US-Wirtschaft, sagte Seko.

Er habe Verständnis für Trumps Sorgen wegen des US-Handelsdefizits. Doch Trump solle nicht Japan die Schuld geben, da das US-Defizit im Handel mit Japan die jahrelangen Bemühungen von Japanern zur Schaffung Tausender Arbeitsplätze in den USA und japanischer Investitionen in Amerika widerspiegelten sagte der Minister für Wirtschaft, Handel und Industrie.

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