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Hassan Rohani Iran will trotz US-Sanktionen Öl exportieren

Mit den neuen Sanktionen greifen die USA das für den Iran sehr wichtige Öl-Geschäft an. Hassan Rohani verurteilt die Sanktionen und sucht einen Kompromiss.

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Die neuen Sanktionen gegen den Iran sind ein Brandsatz für den internationalen Ölmarkt. Quelle: dpa

Genf Die Iran wird Präsident Hassan Rohani zufolge trotz des US-Drucks weiter Öl exportieren. „In den kommenden Monaten werden die Amerikaner selbst feststellen, dass wir unsere Ölexporte fortsetzen werden“, sagte Rohani am Dienstag im Staatsfernsehen. Er bezeichnete das US-Vorgehen als „verlogen und falsch“. Gelinge es den Vereinigten Staaten, einen Weg zum Stopp der Ölexporte zu finden, werde eben eine andere Möglichkeit gefunden.

US-Präsident Donald Trump hatte im vergangenen Jahr das internationale Atomabkommen mit dem Iran aufgekündigt und neue Sanktionen verhängt. Sie zielen unter anderem auf die für den Iran wichtigen Einnahmen aus dem Öl-Geschäft ab. Die USA wollen die iranischen Öllieferungen ganz zum Erliegen bringen und hatten lediglich wenigen Staaten zeitweilige Ausnahmen eingeräumt.

Vorige Woche kündigte die Regierung in Washington ein Ende der Ausnahmen an und forderte Bezieher von iranischem Öl auf, ihre Einkäufe bis zum 1. Mai einzustellen. Andernfalls müssten sie mit Sanktionen rechnen.

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