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Haushaltsstreit in den USA Streit um Corona-Paket: US-Staat Washington gibt selbst Geld aus

An fast 100 000 unabhängige Auftragnehmer, Zeitarbeiter und Selbstständige würden im Laufe der kommenden Woche pro Person 550 Dollar ausgezahlt. Quelle: AP

Donald Trump wollte das Hilfspaket lange nicht unterzeichnen. Weil das Geld für Unternehmen und Selbstständige knapp wird, hilft ein Bundesstaat selbst nach.

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Wegen der Blockade des Corona-Hilfspakets springt der US-Staat Washington selbst mit Unterstützungszahlungen an Notleidende in die Bresche. An fast 100.000 unabhängige Auftragnehmer, Zeitarbeiter und Selbstständige würden im Laufe der kommenden Woche pro Person 550 Dollar ausgezahlt, gab Gouverneur Jay Inslee am Sonntag bekannt. Die Summe entspreche Leistungen für einen Zeitraum von zwei Wochen. Die Gelder im Gesamtumfang von 54 Millionen Dollar fließen an Bürger im Staat Washington, die bisher im Rahmen des Pandemieprogramms für Erwerbslose unterstützt wurden und darauf ansonsten keinen Anspruch hatten. Dieses Paket lief am Samstag aus.

Nach zähem Ringen hatten sich Demokraten und Republikaner im Kongress auf ein neues Paket geeinigt, das der scheidende Präsident Donald Trump jetzt offenbar auch unterzeichnet hat, laut Medienberichten der New York Times und des Wall Street Journals. Das Hilfsprogramm wird bis 14. März 2021 verlängert. Trump will höhere Einmalzahlungen als die von den Parteien vereinbarten 600 Dollar, nämlich 2000. Doch dass der Kongress auf die Schnelle so viel mehr Geld in die Hand nimmt, gilt als politisch ausgeschlossen.

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