Hillary Clinton Demokratin in Wählergunst weiter vor Trump

Knapp drei Monate vor der Wahl hat Hillary Clinton ihre Führung ausgebaut. Die Demokratin in Virginia und Colorado ihren Konkurrenten Donald Trump mit jeweils zweistelligem Abstand auf Distanz.

Trumps Ansichten im Faktencheck
Milliardär und Republikaner Donald Trump Quelle: dpa
Trump und Putin Quelle: dpa
New York City am 11. Septembers 2001 Quelle: dpa
Trump und Geld Quelle: REUTERS
Trump und HandelTrump: „Beim Handel gehen wir völlig unter. . Mit China werden wir handelsmäßig 505 Milliarden Dollar verlieren. . . Mexiko, (sind es) 58 Milliarden Dollar. Japan, wahrscheinlich etwa, sie wissen es noch nicht genau, aber (da sind es) etwa 109 Milliarden Dollar.“ Die Fakten: Trump liegt beim US-Handelsdefizit mit China völlig daneben. Es betrug 2015 insgesamt 365,7 Milliarden Dollar – ein Rekord und das größte Defizit der USA mit einem anderen Land. Doch das US-Defizit mit allen Ländern zusammen lag vergangenes Jahr bei 531,5 Milliarden nach 508,3 Milliarden im Jahr 2014 – also etwa so viel wie Trump nur dem Handel mit China zuschrieb. Bei den Zahlen für Mexiko lag Trump richtig, nicht aber bei jenen für Japan. Es betrug im vergangenen Jahr nicht 109 Milliarden, sondern 68,6 Milliarden. Quelle: dpa
Donald Trump Quelle: AP
Donald Trump und Hillary Clinton Quelle: dpa

Die Präsidentschaftskandidatin der US-Demokraten, Hillary Clinton, führt einer Umfrage zufolge weiter vor ihrem republikanischen Rivalen Donald Trump.

Wie die am Freitagabend veröffentlichte Ipsos-Erhebung im Auftrag der Nachrichtenagentur Reuters ergab, beträgt der Vorsprung fünf Prozentpunkte, wobei Clinton leicht auf 41 Prozent einbüßte und Trump auf 36 Prozent zulegte. Befragt wurden Bürger, die wahrscheinlich an der Wahl teilnehmen.

Vor genau vier Jahren erhielt der republikanische Kandidat Mitt Romney 45 Prozent Zustimmung, während Amtsinhaber Barack Obama auf 41 Prozent kam. Obama gewann die Wahl.

Die Marke Donald Trump

Auffällig ist im jetzigen Wahlkampf, dass sich vergleichsweise viele Amerikaner weder für Clinton noch für Trump aussprechen: Der Anteil liegt bei 22 Prozent, während vor vier Jahren nur 14 Prozent weder für Obama noch für Romney waren. Gewählt wird in diesem Jahr am 08. November.

"Wenn heute der Präsident gewählt würde und die Kandidaten Clinton und Trump wären, wen würdest du wählen?"

Trump hatte in dieser Woche unter anderem mit Äußerungen über das Waffenrecht scharfe Kritik auf sich gezogen. So hatte er angedeutet, dass Clinton womöglich von Waffenbesitzern gestoppt werden könne. Dies wurde von Rivalen als Aufruf zur Gewalt interpretiert. Trump relativierte die Äußerungen später.

Clinton setzte zuletzt Trump unter Druck, indem sie ihre Steuererklärung vorlegte. Der Milliardär lehnt dies ab. In US-Wahlkämpfen ist es üblich, dass Kandidaten ihre Steuerunterlagen veröffentlichen. Eine gesetzliche Vorschrift gibt es aber nicht.

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