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Hochrisikogebiet & Corona-Inzidenz Diese Regeln gelten für den Urlaub in Spanien

Quelle: imago images

Aufgrund steigender Infektionszahlen, stuft die Bundesregierung ganz Spanien seit dem 27. Juli 2021 als Hochrisikogebiet ein. Einzelne Regionen beschließen neue Corona-Maßnahmen. Was Reisende nach Spanien, Mallorca oder Ibiza nun zu beachten haben.

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In Spanien verändert sich die Corona-Lage rapide. Mittlerweile liegt die 7-Tage-Inzidenz jenseits der 200 und dennoch strömen Touristen aus ganz Europa in das beliebte Urlaubsland. Aufgrund der hohen Zahl an Neuinfektionen beschließen einige Regionen immer mehr Corona-Maßnahmen. Die Bundesregierung stuft deshalb ganz Spanien als Hochrisikogebiet ein. Seit dem 22. August werden mehrer Autonome Gemeinschaften allerdings nicht mehr als Hochrisikogebiete eingestuft. Dazu gehören: Asturien, Kastilien-La Mancha, Katalonien, Valencia und die Kanarischen Inseln. Was Sie als Urlauber vor dem Spanien-Urlaub wissen sollten und worauf Sie vor der Anreise zu achten haben. Ein Überblick.

Wie hoch ist der Anteil der Delta-Variante bei Corona-Neuinfektionen in Spanien aktuell?

Der Anteil der Delta-Variante bei Corona-Neuinfektionen liegt momentan bei etwa 96,7 Prozent. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt 164,5.

Wie hoch ist die Impfquote derzeit in Spanien?

In Spanien haben mittlerweile 75,80 Prozent der Bürgerinnen und Bürger eine Erstimpfung gegen das Coronavirus erhalten. Vollständig geimpft sind derzeit 66,51 Prozent.

Welche Corona-Maßnahmen gelten aktuell in Spanien?

In Spanien ist die Zahl der Neuinfektionen in den letzten Wochen stark angestiegen. Zwar sinkt die 7-Tage-Inzidenz aktuell wieder, jedoch lag sie in Spanien zuletzt kurzzeitig sogar bei 370. In einigen Gebieten Spaniens, wie Katalonien oder der Stadt Valencia, erließ die spanische Regierung daher wieder eine nächtliche Ausgangssperre. Mallorca und die Kanaren verzichten vorerst auf eine Ausgangssperre, auf der Balearen-Insel sind allerdings Parks und Strände von 22 bis 6 Uhr morgens geschlossen, um illegale private Feiern zu verhindern.

Die neuen Maßnahmen hängen vor allem damit zusammen, dass die unter 30-Jährigen die Zahl der Neuinfektionen stark in die Höhe treiben. Aber auch die Delta-Variante trägt zu einem großen Teil dazu bei, dass trotz einer hohen Impfquote viele Neuinfektionen auftreten.

Des Weiteren rät das Auswärtige Amt derzeit von einer Urlaubsreise nach Spanien ab. Zuletzt wurden allerdings einige Regionen in Spanien abgestuft und gelten seit dem 22. August 2021 nicht mehr als Hochrisikogebiete. Dazu gehören die Autonomen Gemeinschaften Asturien, Kastilien-La Mancha, Katalonien, Valencia und die Kanarischen Inseln. 

Was müssen Urlauber vor einer Reise nach Spanien beachten?

Vor einer Reise auf das spanische Festland, Ibiza oder Mallorca muss online ein Formular ausgefüllt werden. Im Anschluss wird den Reisenden ein QR-Code zugesandt, der bei der Einreise vorgezeigt werden muss. Einreisende aus Gebieten, die von Spanien als Risikogebiete deklariert werden, müssen zudem belegen, dass sie geimpft oder genesen sind oder negativ auf das Coronavirus getestet wurden. Ein solcher Test kann als PCR-Test oder Antigen-Test erfolgen. Diese dürfen bei der Einreise nicht älter als 48 Stunden sein. Darüber hinaus sind Kinder unter 12 Jahren von der Testpflicht befreit. Da Deutschland ab dem 23. August 2021 als Risikogebiet ausgewiesen wird, sind Einreisende verpflichtet einen negativen Corona-Test vorzuzeigen.

Mehr zum Thema: 

Worauf müssen Urlauber in Spanien jetzt achten?

In Spanien müssen sich Urlauber darauf einstellen, dass auch nach einer erfolgreicher Einreise die Reiseformulare stichprobenartig kontrolliert werden könnten. Manchmal wird zudem eine Temperaturkontrolle durchgeführt. Sollte dabei eine Temperatur von mehr als 37,5 Grad Celsius festgestellt werden, so verordnen zuständige Behörden eine weitere Untersuchung.



Aktuell gilt in Spanien keine Maskenpflicht im Freien, sofern die Distanz von 1,50 Metern zueinander eingehalten werden kann. Wie auch in Deutschland gilt in geschlossenen Räumen zumeist die Maskenpflicht. Ein Verstoß wird mit einem Bußgeld von 100 Euro geahndet.

Welche Regeln gelten auf MallorcaIbiza, Formentera und den Kanaren?

Auf den Balearen, zu den denen Mallorca, Ibiza und Formentera zählen, gelten grundsätzlich dieselben Einreiseregeln wie nach Spanien. Inzwischen ist auf den balearischen Inseln auch die nächtliche Ausgangssperre aufgehoben, allerdings gibt es noch Beschränkungen in der Gastronomie und in Geschäften. Außerdem wurde die Personenanzahl bei Treffen im privaten sowie öffentlichen Raum beschränkt. Auf den Kanaren gelten dieselben Bestimmungen wie auf dem spanischen Festland.

Was muss bei der Rückkehr aus Spanien nach Deutschland beachtet werden?

Die Bundesregierung stuft Spanien als Corona-Hochrisikogebiet ein. Also müssen Urlauber, die aus Spanien zurück nach Deutschland reisen und nicht vollständig geimpft oder genesen sind, in eine zehntägige Quarantäne. Durch das Vorlegen eines negativen Corona-Tests kann die Quarantäne aber bereits nach fünf Tagen beendet werden. Seit dem 1. August gilt zudem die neue geänderte Reiseverordnung. Somit wird nun eine generelle Nachweispflicht, also eine Bescheinigung über eine vollständige Impfung, Genesung oder ein negativer Corona-Test verlangt. Diese gilt unabhängig des Verkehrsmittels. Ein Verstoß gegen diese Regeln kann mit einem Bußgeld geahndet werden.

Zusätzlich müssen sich Reisende bei der Rückkehr aus einem Hochrisikogebiet oder Virusvariantengebiet auf der Website der digitalen Einreiseanmeldung registrieren.

Mehr zum Thema: Symptome der Delta-Variante, Grippe und Erkältung im Vergleich

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