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Huthi-Rebellen Vereinte Nationen werfen Iran Kriegsfinanzierung im Jemen vor

Mithilfe mehrerer Scheinfirmen soll der Iran die Finanzierung der Huthi-Rebellen im Jemen-Krieg sichern. Das geht aus einem Bericht der UN hervor.

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Die Huthi-Rebellen führen einen Krieg gegen die jemenitische Regierung. Quelle: dpa

New York Zur Finanzierung des Kriegs der Huthi-Rebellen gegen die jemenitische Regierung werden diese aus dem Iran illegal mit Kraftstoff beliefert. Das schrieben Experten der Vereinten Nationen in einem neuen Bericht, in den die Nachrichtenagentur AP am Freitag Einblick hatte. Sie hätten mehrerer Scheinfirmen im Jemen und außerhalb des Landes ausgemacht, die genutzt worden seien, um mithilfe falscher Dokumente „eine Kraftstoff-Spende“ an eine ungenannte Person zu verheimlichen, die auf einer UN-Sanktionsliste stehe.

Der Treibstoff sei in iranischen Häfen mit falschen Dokumenten verladen worden, um UN-Inspektionen zu umgehen, berichteten die Experten. „Die Einnahmen vom Verkauf des Kraftstoffs wurden verwendet, um die Kriegsführung der Huthis zu finanzieren“, hieß es in dem Bericht. Der Iran hat wiederholt bestritten, die Huthis militärisch zu unterstützen.

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