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Identitäre Bewegung Kapitän der „C-Star“ in Nordzypern festgenommen

Ihr Vorhaben, Migranten zurück nach Afrika zu bringen, ist vorerst gescheitert. Laut Medienberichten sind der Kapitän und neun Besatzungsmitglieder der „C-Star“ festgenommen worden. Ihnen werde Dokumentenfälschung vorgeworfen.

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Mit dem Schiff wollten Rechtsextreme vor der Küste Libyens Flüchtlinge, die sich auf das Meer hinausgetraut haben, zurück in das Bürgerkriegsland bringen. Quelle: dpa

Istanbul Der Kapitän eines von der rechten „Identitären Bewegung“ gecharterten Schiffes und neun Besatzungsmitglieder sind nach Medienberichten in Nordzypern festgenommen worden. Ein Gericht in der Hafenstadt Famagusta habe gegen die zehn Verdächtigen einen eintägigen Gefängnisaufenthalt angeordnet, berichtete die Zeitung „Kibris gazetesi“ am Donnerstag. Die Zeitung „Yeni Düzen“ berichtete, ihnen werde unter anderem Dokumentenfälschung vorgeworfen. Die Nationalität der Besatzungsmitglieder war zunächst unklar.

Die „Identitäre Bewegung“ will Migranten vor der Küste Libyens abfangen und zurück nach Afrika bringen. Zu diesem Zweck haben die „Identitären“, die in Deutschland vom Verfassungsschutz beobachtet werden, das Schiff „C-Star“ gechartert. Die „C-Star“ liegt laut der Website MarineTraffic seit Mittwoch im Hafen von Famagusta.

Die „Identitären“ teilten via Twitter mit, die Crew bestehe aus verschiedenen Nationalitäten. Sie warfen Nichtregierungsorganisationen vor, den Einsatz zu verhindern. Die „Mission“ könnte zwar verzögert, aber nicht aufgehalten werden, hieß es.

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