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In russischem Krankenhaus Aktivist von Pussy Riot möglicherweise vergiftet

Der durch die Störung des Fußball-WM-Finales bekanntgewordene Pussy-Riot-Aktivist Pjotr Wersilow soll vergiftet worden sein.

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Aktivist von Pussy Riot möglicherweise vergiftet Quelle: dpa

Moskau Ein männliches Mitglied der russischen Aktivistengruppe Pussy Riot soll Medienberichten zufolge möglicherweise vergiftet worden sein. Er befinde sich nach der mutmaßlichen Vergiftung in einem ernsten Zustand, berichteten der Radiosender Echo Moskwy und das Online-Nachrichtenportal meduza.io am Mittwoch.

Sie beriefen sich dabei auf Angaben von Pussy-Riot-Mitglied Veronika Nikulschina, die demnach sagte, Pjotr Wersilow sei dadurch erblindet und könne nicht mehr sprechen. Er werde in der Toxikologie eines Moskauer Krankenhauses behandelt.

Wersilow, Nikulschina und zwei weitere Pussy-Riot-Aktivisten waren im Juli während des Endspiels der Fußball-WM in Russland zwischen Frankreich und Kroatien in Polizeiuniformen aufs Spielfeld gerannt. Sie kamen dafür für 15 Tage ins Gefängnis. Nach Angaben von Pussy Riot protestierten sie mit der Aktion gegen übermäßige Befugnisse der russischen Polizei.

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