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IndienChinas Präsident Xi bleibt G20-Gipfel wahrscheinlich fern

Laut eines Insiders wird Xi Jinping bei dem Treffen der Staats- und Regierungschefs durch den chinesischen Ministerpräsidenten vertreten. Auch Wladimir Putin wird nicht zum G-20-Gipfel reisen. 31.08.2023 - 08:54 Uhr

Xi hat sich im Oktober letzten Jahres eine beispiellose dritte Amtszeit als Staatschef gesichert.

Foto: IMAGO/Xinhua

Der chinesische Präsident Xi Jinping wird Insidern zufolge kommende Woche wahrscheinlich nicht am G20-Gipfel in Indien teilnehmen. Stattdessen werde China bei dem Treffen der Staats- und Regierungschefs der 20 führenden Industrie- und Schwellenländern (G20) durch Ministerpräsident Li Qiang vertreten, sagten zwei indische Beamte, ein in China ansässiger Diplomat und ein Beamter eines anderen G20-Landes der Nachrichtenagentur Reuters. Vom indischen und vom chinesischen Außenministerium war keine Stellungnahme zu erhalten.

In den vergangenen Wochen war spekuliert worden, dass US-Präsident Joe Biden am Rande des Gipfels in Neu-Delhi mit Xi zusammentreffen könnte. Das wäre eine Gelegenheit, um zu versuchen, die durch Handelsstreitigkeiten und zunehmende geopolitische Spannungen belasteten Beziehungen zu verbessern. Xi hatte Biden zuletzt im November letzten Jahres am Rande des G20-Gipfels auf Bali (Indonesien) getroffen.

Der russische Präsident Wladimir Putin hat bereits angekündigt, nicht zum G20-Gipfel zu reisen. Wie bereits beim Gipfel in Bali wird er auch dieses Jahr durch Außenminister Sergej Lawrow vertreten.

Xi hat sich im Oktober letzten Jahres eine beispiellose dritte Amtszeit als Staatschef gesichert. Nach der Aufhebung des strikten Anti-Corona-Kurses in der Volksrepublik hat der chinesische Präsident nur wenige Auslandsreisen unternommen. Allerdings nahm er letzte Woche in Südafrika an einem Treffen der Staats- und Regierungschefs der Brics-Gruppe der wichtigsten Schwellenländer - Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika - teil.

Am Rande des Gipfels in Johannesburg hatten Xi und der indische Ministerpräsident Narendra Modi eines ihrer seltenen Gespräche geführt und über den Abbau der Spannungen zwischen den beiden Ländern beraten. Unter anderem werden die Beziehungen zwischen Indien und China durch Grenzstreitigkeiten belastet.

rtr
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