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Inhaftierter Aktivist China wirft Deutschland und USA Einmischung in Innenpolitik vor

Die chinesische Regierung wirft Deutschland und den USA Einmischung in innenpolitische Angelegenheiten vor. Die Botschaften hatten China vorher zur Freilassung eines inhaftierten Systemkritiker aufgerufen.

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Die chinesische Außenamtsministerin Hua Chunying spricht von „internen Sachverhalten“. Quelle: picture alliance / AP Photo

Peking Die chinesische Regierung hat den Botschaften der USA und Deutschlands in Peking eine Einmischung in innenpolitische Angelegenheiten vorgeworfen. Außenamtssprecherin Hua Chunying nahm dabei am Donnerstag an einer Erklärung Anstoß, in der die beiden Botschaften ihre Enttäuschung über die Strafverfolgung eines chinesischen Menschenrechtsaktivisten und eines Anwalts zum Ausdruck gebracht hatten.

Dabei handele es sich um interne chinesische Sachverhalte, sagte Hua. Die Erklärung sei „unverantwortlich“.

Die Botschaften hatten China aufgerufen, den prominenten Aktivisten und Systemkritiker Wu Gan freizulassen. Er war am Dienstag wegen Umsturzversuchen zu acht Jahren Gefängnis verurteilt worden. Die Vertretungen forderten außerdem, dass ein Menschenrechtsanwalt wieder ohne Beschränkungen seiner Arbeit nachgehen dürfen solle.

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