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Internationale Atomenergiebehörde Eskalation im Atomstreit mit Iran bei der IAEA offenbar abgewendet

In Wien laufen Verhandlungen über die Wiederbelebung des internationalen Atomabkommens. Doch der Fund von Uran-Spuren bei Kontrollen im Iran sorgt für Ärger.

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Eine Iran-Flagge weht vor dem Hauptquartier der Internationalen Atomenergiebehörde in Wien. Quelle: AP

Im Atomstreit mit dem Iran ist eine drohende Eskalation zunächst abgewendet. Obwohl der Iran bislang eine Erklärung für den Fund von Uran-Spuren bei Kontrollen durch die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) schuldig blieb, wollen Deutschland, Großbritannien und Frankreich Diplomaten zufolge auf die Einreichung einer Resolution gegen die Islamische Republik bei der Sitzung des IAEA-Gouverneursrats in der nächsten Woche verzichten, hieß es am Freitag.

Stattdessen werde es lediglich Äußerungen einzelner Länder geben. Diese müssten allerdings resolut sein, denn der Iran müsse seine Verpflichtungen erfüllen, sagte ein Diplomat.

Eine iran-kritische Resolution hätte die Spannungen in dem Konflikt verschärfen und eine Wiederbelebung des internationalen Atomabkommens ausbremsen können, über die derzeit in Wien verhandelt wird.

Das 2015 geschlossene Atomabkommen steht auf der Kippe, seit es die USA 2018 unter dem damaligen Präsidenten Donald Trump einseitig aufkündigten und gegen den Iran wieder Sanktionen in Kraft setzten. Die Regierung in Teheran zog sich daraufhin ihrerseits schrittweise von Verpflichtungen der Vereinbarung zurück.

Trumps Nachfolger Joe Biden hat Interesse an einem Wiedereinstieg signalisiert, erwartet dafür jedoch, dass der Iran seine Auflagen unter anderem bei der Uran-Anreicherung wieder erfüllt.

Bereits vor drei Monaten stand der Iran wegen der bei Kontrollen entdeckten Uran-Spuren in der Kritik. Als IAEA-Chef Rafael Grossi damals weitere Gespräche mit dem Iran ankündigte, stellten Großbritannien, Frankreich und Deutschland ihre von den USA unterstützten Pläne für eine offizielle Resolution des IAEA-Gouverneursrats gegen den Iran zurück.

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