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Internationale Atomenergiebehörde IAEA-Chef verteidigt Atomdeal mit dem Iran

Die Internationale Atomenergiebehörde hat das Atom-Abkommen mit dem Iran verteidigt und damit den Vorwürfen von US-Präsident Donald Trump zu Schwächen des Deals widersprochen.

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IAEA-Chef Yukiya Amano Quelle: AP

Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) hat dem Iran erneut die volle Umsetzung des Atom-Abkommens bescheinigt. Die Überwachung der Nuklearanlagen der Islamischen Republik funktioniere reibungs- und lückenlos, betonte IAEA-Chef Yukiya Amano am Donnerstag vor dem Gouverneursrat der UN-Organisation in Wien. „Die Behörde hatte Zugang zu allen Orten, die wir aufsuchen wollten“, sagte Amano vor Vertretern aus 35 Staaten.

Damit widersprach der IAEA-Chef in aller Deutlichkeit den Vorwürfen von US-Präsident Donald Trump über Schwächen bei der Kontrolle des Abkommens. Trump hatte den Deal von 2015 vielfach scharf kritisiert. Die US-Regierung behält sich deshalb einen Ausstieg aus diesem Abkommen zur Rüstungskontrolle vor. Andere Unterzeichner wie Russland, Großbritannien, Frankreich und Deutschland versuchen, das Abkommen durch diplomatische Anstrengungen zu retten.

Laut Vereinbarung muss der Iran für mindestens ein Jahrzehnt wesentliche Teile seines Atomprogramms drastisch beschränken, um keine Atomwaffe bauen zu können. Dafür wurde die Normalisierung der Wirtschaftsbeziehungen in Aussicht gestellt.

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