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Irak Bürokratie und Ressourcenmangel behindern Verträge mit Siemens und GE

Siemens und GE wollen Großaufträge im Irak übernehmen. Der irakische Elektrizitätsminister tut sich jedoch mit einem Abschluss der Verträge schwer.

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Die Münchner konkurrieren im Irak mit ihrem US-Rivalen GE um Milliardenaufträge. Quelle: dpa

Berlin Die geplanten Milliardenaufträge für Siemens und GE im Irak werden dem Elektrizitätsminister des Landes zufolge durch Bürokratie und fehlende Ressourcen behindert. Er habe nicht die Möglichkeit, auf die richtigen Berater zum Abschluss der Verträge zurückzugreifen, sagte Luai al-Chattib der Zeitung „Financial Times“ einem Bericht vom späten Sonntagabend zufolge.

Gegenwärtig müsse er sich auf Freiwillige verlassen „um zwischen den Zeilen dieser aufwändigen juristischen Verträge zu lesen“, damit er Fehler vermeide, die sich auf künftige Generationen auswirken würden. „Die Bürokratie, die ich übernommen habe, ist ... unlogisch“, zitierte die Zeitung Al-Chattib weiter.

General Electric (GE) erklärte dem Blatt zufolge, man arbeite weiter mit der Regierung in Bagdad zusammen. Siemens habe eine Stellungnahme abgelehnt.

Beide Energie-Konzerne hatten im Oktober Absichtserklärungen mit der irakischen Regierung für Großaufträge bekanntgegeben. Konkrete Summen wurden zunächst nicht genannt. Die Aussicht auf die Aufträge hatte die Siemens-Aktie beflügelt.

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