WiWo App 1 Monat für nur 0,99 €
Anzeigen

Iran Hassan Ruhani bekräftigt Absage an Trump-Treffen während UN-Vollversammlung

Irans Präsident Hassan Ruhani wird bei der nächsten UN-Vollversammlung nicht US-Präsident Donald Trump treffen. Er wiedersprach Gerüchten, wonach eine Zusammenkunft geplant sei.

  • Artikel teilen per:
  • Artikel teilen per:
US-Präsident Donald Trump hatte zuletzt ein Treffen mit Irans Präsidenten nicht ausgeschlossen. Quelle: dpa

Der Iran hat einem möglichen Treffen von Präsident Hassan Ruhani mit US-Präsident Donald Trump am Rande der nächsten UN-Vollversammlung erneut eine Absage erteilt. „Es gibt keine Möglichkeit für ein Treffen zwischen den beiden Präsidenten während der Woche der UN-Generalversammlung“, sagte ein Sprecher der iranischen UN-Mission in New York der Deutschen Presse-Agentur am Donnerstag.

Gerüchte über eine angeblich geplante Zusammenkunft bei der Vollversammlung in der zweiten Septemberhälfte entbehrten jeder Grundlage. Man habe auch keine entsprechende Anfrage erhalten.

Trotz einer vorherigen Absage Ruhanis an eine Zusammenkunft mit Trump hatte der US-Präsident ein persönliches Treffen in New York zuletzt nicht ausgeschlossen. „Sicher, alles ist möglich“, sagte Trump auf eine entsprechende Frage von Journalisten. Er schloss aber aus, dass die USA als Vorbedingung für ein solches Treffen Sanktionen gegen den Iran aufheben könnten.

Die Spannungen zwischen den USA und dem Iran haben extrem zugenommen, seit die Vereinigten Staaten im vergangenen Jahr einseitig aus dem internationalen Atomabkommen mit Teheran ausgestiegen waren. Zwar hielt sich die Islamische Republik ein Jahr lang weiter an das Abkommen, das eine iranische Atombombe verhindern sollte und das Ende der Wirtschaftssanktionen versprach. Seit Juni aber änderte auch der Iran seine Politik und begann, wichtige Teile des Abkommens zur Atomtechnik zu verletzen. Es wird erwartet, dass der Iran am Freitag weitere Schritte in diese Richtung unternimmt.

Mehr: Der Iran rückt weiter von seinen Verpflichtungen aus dem internationalen Atomabkommen ab. Außenminister Mohammed Dschawad Sarif informierte EU-Außenbeauftragten Federica Mogherini in einem Brief darüber.

© Handelsblatt GmbH – Alle Rechte vorbehalten. Nutzungsrechte erwerben?
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%