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Iran-Politik des US-Präsidenten Macron sieht in Trumps Vorgehen „eine schlechte Methode“

Der französische Präsident hat sich bereits in einer gemeinsamen Erklärung mit Merkel und May zum Iran-Abkommen bekannt. In einem Interview bekräftigt Macron sein Vorhaben, in den Iran zu reisen.

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Uneinigkeit über den Iran-Deal: US-Präsident Donald Trump und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron. Quelle: AP

Paris Der französische Staatspräsident Emmanuel Macron ist mit seinem US-Amtskollegen Donald Trump uneins über die Klimapolitik und den Iran. Trump wolle „die Sache mit dem Iran verhärten“, sagte Macron am Sonntagabend den TV-Sendern TF1 und LCI. Das halte er für eine „schlechte Methode“.

Macron hob gleichzeitig die Bedeutung der USA im gemeinsamen Antiterrorkampf im Nahen Osten und in Afrika hervor. „Die Vereinigten Staaten sind unsere Verbündeten.“

Macron bekräftigte seine Absicht, in den Iran zu reisen. Der Élyséepalast hatte bereits am Freitag angekündigt, dass Macron seinen iranischen Amtskollegen Hassan Ruhani besuchen könnte. Details waren dazu aber offen geblieben. In Paris wird darüber spekuliert, dass die Reise im kommenden Jahr stattfinden könnte.

Trump hatte am Freitag in Washington den Druck auf die Regierung in Teheran erhöht und nicht anerkannt, dass der Iran das Atomabkommen einhält. Macron bekannte sich in einer gemeinsamen Erklärung mit der britischen Regierungschefin Theresa May und der deutschen Kanzlerin Angela Merkel hingegen ausdrücklich zu dem Abkommen.

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