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Iran Weiter Hoffnung auf Rahmenabkommen im Atomstreit

Im Atomstreit mit dem Iran läuft eine Frist ab. Bis 31. März soll ein Rahmenabkommen stehen. Die Eskalation im Jemen vereinfacht die Gespräche nicht. Aber noch verströmen die Beteiligten Zuversicht.

Die iranische Atomanreicherungsanlage Natans Quelle: dpa

Kurz vor Ablauf einer weiteren Frist im Atomstreit mit dem Iran nehmen die Gespräche deutlich an Fahrt auf. Es werden am Wochenende mehrere Außenminister am Verhandlungsort in Lausanne in der Schweiz erwartet. Seit Mittwoch reden bereits US-Außenminister John Kerry und sein iranischer Amtskollege Mohammed Dschawad Sarif über Wege, den seit zwölf Jahren schwelenden Streit beizulegen.

Nach Angaben beider Seiten gibt es Annäherungen und Fortschritte. Eine Einigung auf ein Rahmenabkommen bis zum 31. März als Vorstufe einer umfassenden Lösung ist aber ungewiss. „Es sind noch schwierige Fragen zu klären“, sagte Irans Atomchef Ali Akbar Salehi am Freitag. Sarif betonte, alle politischen Fraktionen im Iran wollten eine Einigung im Atomstreit mit dem Westen.

Ihr Kommen haben der britische Außenminister Philip Hammond sowie sein französischer Amtskollege Laurent Fabius angekündigt. Noch offen ist, ob und wann der deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) am Verhandlungsort eintrifft. Steinmeier erinnerte in der „Bild“ (Freitag) an die historische Chance: „Erstmals seit mehr als einem Jahrzehnt ist eine umfassende Einigung in Reichweite geraten; wir wollen eine Vereinbarung, die dauerhaft, verlässlich und überprüfbar einen Zugriff Irans auf die Atombombe ausschließt.“

Irans Wirtschaft in Zahlen

Zu den schwierigen Fragen zählen das Ausmaß der Teheran erlaubten Nuklearforschung, die Zukunft der unterirdischen Uran-Anreicherungsanlage Fordo sowie die Zahl der Zentrifugen. Im Gegenzug für die Beschränkungen seines Atomprogramms erwartet der Iran eine schnelle Aufhebung der Wirtschaftssanktionen.

Die Verhandlungen werden begleitet von der Eskalation der Gewalt im Jemen. Dort unterstützt der Iran die schiitischen Rebellen, während die USA aufseiten Saudi-Arabiens stehen, das die Aufständischen bekämpft. „Unsere Gespräche beschränken sich auf die atomaren Fragen“, sagte Sarif dazu am Freitag.

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