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Israel Netanjahu schließt Militäroperation im Gazastreifen nicht aus

Der israelische Regierungschef will im Notfall zu einem Militäreinsatz im Gazastreifen greifen. Vorher würde er aber alle anderen Optionen nutzen.

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„Wenn wir eine breitere Option brauchen, werden wir sie stark und zuversichtlich angehen“, sagt der israelische Regierungschef. Quelle: dpa

Jerusalem Nach den jüngsten Gefechten mit Extremisten im Gazastreifen hat der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu einen groß angelegten Militäreinsatz in dem Palästinensergebiet nicht ausgeschlossen. Zu diesem Mittel wolle er aber nur im Notfall greifen, sagte Netanjahu am Donnerstag. „Wenn wir eine breitere Option brauchen, werden wir sie stark und zuversichtlich angehen, nachdem wir alle anderen Optionen ausgeschöpft haben.“

Anfang der Woche hatten palästinensische Extremisten Raketen auf Israel abgefeuert. Eine Rakete zerstörte ein Haus nördlich von Tel Aviv und verletzte sieben Menschen. Die israelische Luftwaffe reagierte mit den schwersten Gegenangriffen seit dem Gazakrieg 2014, worauf Palästinenser wieder Raketen abfeuerten.

Am Mittwoch und Donnerstag blieb es nach einer inoffiziellen Feuerpause weitgehend ruhig. Unter ägyptischer Vermittlung soll die Waffenruhe gefestigt werden.

Die Möglichkeit einer weiteren Eskalation ist auch Thema im israelischen Wahlkampf, in dem der frühere Militärchef Benny Ganz als aussichtsreichster Herausforderer für Netanjahu gehandelt wird. Gewählt wird am 9. April.

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