Jeb Bush Möglicher US-Präsidentschaftskandidat plant Besuch in Berlin

Exklusiv

Der mögliche republikanische US-Präsidentschaftskandidat Jeb Bush plant im Juni einen Besuch in Berlin, um sein außenpolitisches Profil zu schärfen.

Jeb Bush Quelle: AP

Wie Bushs Sprecher der WirtschaftsWoche bestätigte, will der frühere Gouverneur von Florida und Bruder von Ex-Präsident George W. Bush am 9. Juni eine halbstündige Rede auf der Jahrestagung des CDU-Wirtschaftsrates in Berlin halten.

Auf der Tagung wird Bush auch während einer Rede von Bundeskanzlerin Angela Merkel zugegen sein. Ein Treffen von Merkel mit Bush ist jedoch nicht geplant, heißt es aus CDU-Kreisen. Merkel will sich wie schon im Jahr 2008 aus dem Wahlkampf in den USA heraushalten.

Diese Kandidaten wollen 2016 ins Weiße Haus
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John KasichOhio, der Heimatstaat des 63-Jährigen, gilt als entscheidend für die US-Wahlen. Kein Republikaner ist je  US-Präsident geworden, ohne  den Staat zu gewinnen. Kasich gehört zur Fraktion der gemäßigten Republikaner und holte in New Hampshire überraschend den zweiten Platz hinter Donald Trump. Quelle: REUTERS
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Michael BloombergDer frühere Bürgermeister von New York City spielt mit dem Gedanken als unabhängiger Kandidat bei der Präsidentschaftswahl anzutreten. Falls die Republikaner den Exzentriker Trump und die Demokraten den Linken Sanders ins Rennen schicken würden, räumt sich der 73-Jährige gute Chancen ein. Quelle: AP

Von Berlin wird Bush nach Polen und Estland reisen. Mit den politischen Gesprächen will er seine außenpolitische Kompetenz stärken. Die hatte zuletzt stark gelitten, weil Bush erklärte, dass auch er den Befehl zum Einmarsch in den Irak gegeben hätte – trotz heutiger Erkenntnisse über falsche Kriegsgründe wie nicht vorhandene Massenvernichtungswaffen im Irak. Nach heftiger Kritik ruderte Bush zurück. Offiziell hat der Republikaner seine Präsidentschaftskandidatur noch nicht erklärt.

Die Berlin-Visite Bushs fädelte Ex-Weltbankchef Robert Zoellick ein, der maßgeblich an den Verhandlungen zur Wiedervereinigung beteiligt war – damals als Berater von Präsident George H. W. Bush, dem ersten Bush im Weißen Haus.

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