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Jerusalem-Entscheidung Macron ruft zur Ruhe auf

Der französische Präsident hat nach der Entscheidung von US-Präsident Trump zur Ruhe aufgerufen. Dieser hatte Jerusalem als Hauptstadt Israels anerkannt. Die radikal-islamische Hamas fühlt sich provoziert.

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Paris Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat nach der viel kritisierten Jerusalem-Entscheidung von US-Präsident Donald Trump zur Ruhe aufgerufen. „Ich wünsche wirklich, dass die ergriffenen Initiativen zum Status von Jerusalem (...) nicht mehr Instabilität in die Region bringen“, sagte Macron am Freitag in Paris. „Ich starte hier daher einen Aufruf zur Ruhe und zur Verantwortung aller“, so der Staatschef zum Auftakt eines Treffens der internationalen Unterstützergruppe für den Libanon. Der Status von Jerusalem müsse Gegenstand von Verhandlungen zwischen Israelis und Palästinensern sein.

Die USA hatten Jerusalem in einem internationalen Alleingang als Hauptstadt Israels anerkannt. Die radikal-islamische Hamas hatte daraufhin für Freitag zum Beginn eines neuen Palästinenseraufstands (Intifada) gegen Israel aufgerufen.

Der libanesische Ministerpräsident Saad Hariri sagte in Paris, Trumps Entscheidung sei eine „zusätzliche Herausforderung für die Stabilität der ganzen Region“. Sie werde den Friedensprozess noch schwieriger machen.

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