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Juncker-Nachfolge Barnier will nicht für Spitze der EU-Kommission kandidieren

Der Chefverhandler für den Brexit hat eine Kandidatur für das höchste Amt der EU ausgeschlossen. Damit hat der Deutsche Weber einen Gegenkandidaten weniger.

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„Es ist meine Pflicht und Verantwortung, die Brexit-Verhandlungen bis zum Ende fortzusetzen.“ Quelle: Reuters

Brüssel Der EU-Chefverhandler für den Brexit, Michel Barnier, will nicht EU-Kommissionspräsident werden. „Ich habe heute beschlossen, nicht für die Nominierung als Spitzenkandidat der EVP für die Europawahlen zu kandidieren“, sagte Barnier am Freitag. Der Franzose war im Gespräch als potenzieller Kandidat der konservativen Europäischen Volkspartei (EVP) für die Leitung der nächsten Europäischen Kommission nach der Europawahl im Mai.

„Es ist meine Pflicht und Verantwortung, die Brexit-Verhandlungen bis zum Ende fortzusetzen.“ Die Gespräche mit der Regierung in London über den für Ende März 2019 geplanten Austritt Großbritanniens aus der EU waren zuletzt ins Stocken geraten.

Anfang des Monats hatte der Europa-Politiker und CSU-Vizevorsitzende Manfred Weber bereits seinen Hut in den Ring geworfen. Derzeit ist er Fraktionschef der EVP-Fraktion. Als möglicher Konkurrent in der konservativen EVP-Parteienfamilie wird auch der frühere finnische Ministerpräsident Alexander Stubb gehandelt.

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