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Kämpfe mit dem IS in Palmyra Syrische Regierungstruppen haben Ruinenstadt zurückerobert

Mehr als 2000 Jahre hielten die Ruinen von Palmyra der Zeit stand. Doch im Mai zerstörten Kämpfer der Terrormiliz IS das Weltkulturerbe in Syrien. Syrische Regierungstruppen konnten die Ruinenstadt nun zurückerobern.

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Nach dem Rückzug der IS-Kämpfer zeigen Soldaten der syrischen Armee das Victory-Zeichen. Quelle: AFP

Damaskus Syrische Regierungstruppen haben nach einem Bericht des staatlichen Fernsehens die Stadt Palmyra von der Islamisten-Miliz IS zurückerobert. Die Armee und die mit ihr verbündeten Milizen hätten die volle Kontrolle über die Wüstenstadt, meldete das Fernsehen am Sonntag. Auch die oppositionsnahe Beobachtungsstelle für Menschenrechte berichtete, das Hauptkontingent des IS sei aus der Stadt Richtung Osten abgezogen. Lediglich in östlichen Stadtteilen habe es am Morgen noch Kämpfe gegeben.

Die syrische Armee wird von der eigenen und der russischen Luftwaffe unterstützt. Die für Syrien vereinbarte Waffenruhe gilt nicht für den Kampf gegen den IS.

Eine vollständige Eroberung der Stadt würde den Regierungstruppen den weiteren Weg in den Osten des Landes freimachen. Dort kontrolliert der IS große Teile der Provinzen Suchnah, Deir al-Sor und Rakka. Palmyra wurde im Mai vergangenen Jahres von IS-Kämpfern eingenommen. Dort sprengten sie antike Götterskulpturen und sorgten damit für Entsetzen bei Historikern und Kunstexperten. Die Uno-Kulturorganisation Unesco, die die Ruinen von Palmyra als Weltkulturerbe führt, spricht von einem Kriegsverbrechen.

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