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Kämpfer gegen Rassismus US-Bürgerrechtler John Lewis gestorben

Lewis war einer der Vorkämpfer gegen die Rassendiskriminierung in den USA. In den 1960er-Jahren führte er mehrere historische Protestmärsche an.

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Der Abgeordnete des US-Repräsentantenhauses litt bereits länger an einer Krebserkrankung. Quelle: via REUTERS

Der amerikanische Bürgerrechtler und Kongressabgeordnete John Lewis ist am Freitag (Ortszeit) im Alter von 80 Jahren gestorben. Die Vorsitzende des Repräsentantenhauses, die Demokratin Nancy Pelosi, würdigte ihn in einer am Abend verbreiteten Erklärung als „Titan der Menschenrechtsbewegung“, der Zeit seines Lebens Entschlossenheit, Mut und moralische Führungsqualität gezeigt habe. „Jeder Tag im Leben von John Lewis war der Freiheit und Gerechtigkeit für alle gewidmet.“ Lewis hatte erst im Dezember vergangenen Jahres mitgeteilt, dass er an fortgeschrittenem Krebs leide.

Der aus Alabama stammende Lewis galt als einer der Vorkämpfer der Bürgerrechtsbewegung und des Kampfes gegen Rassendiskriminierung. Er leitete 1965 den ersten der Selma-nach-Montgomery-Märsche an, damals ein politischer Höhepunkt der Bürgerrechtler, zu denen auch Martin Luther King gehörte. Zuvor war er bereits 1963 als Redner beim Marsch auf Washington für Arbeit und Freiheit aufgetreten.

Lewis galt als Kritiker von Präsident Donald Trump. Zuvor schon hatte er sich gegen Präsident George W. Bush gestellt, den er nicht als „echt gewählten Präsidenten“ bezeichnete.

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