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Kampf gegen IS-Terror Niederlande plant Luftangriffe in Syrien

Die Niederlande plant Luftangriffe gegen die Terrormiliz Islamischer Staat im Osten Syriens zu fliegen. So will das Land verhindern, dass die Kämpfer sich weiter im Irak versorgen können.

Die Niederlande will im Osten Syriens Luftangriffe fliegen. Quelle: dpa

Die Niederlande wird sich am Luftkrieg gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in Syrien beteiligen. Das hat das Anti-IS-Bündnis in Den Haag beschlossen. Geplant sind vor allem Angriffe im Osten Syriens, um die von dort laufende Versorgung der IS-Kämpfer im Irak zu stoppen. „Wir sind davon überzeugt, dass nur ein gemeinsames Vorgehen dem Irak und Syrien erneut Stabilität bringen kann“, erklärte Außenminister Bert Koenders.

Die Niederlande sind bereits seit 2014 mit vier F-16 an Angriffen der internationalen Koalition im Irak beteiligt. Dort gibt es eine Erlaubnis der regulären Regierung. Die USA hatten die Niederlande ersucht, den Einsatz auf Syrien auszuweiten. Auch Frankreich hatte nach den Anschlägen in Paris vom November um militärische Unterstützung gebeten.

Der sozialdemokratische Regierungspartner gab seine Bedenken gegen die Ausweitung des Einsatzes auf. Das sichert eine große Mehrheit im Parlament, das dem Einsatz noch zustimmen muss. Neben der rechtsliberalen Partei von Ministerpräsident Mark Rutte ist auch ein großer Teil der Opposition für den Syrieneinsatz.

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