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Kampf gegen Terror USA kündigen IS-Offensive in Ostsyrien an

Rund 500 US-Soldaten sollen in den kommenden Wochen im Osten Syrien eingesetzt werden. Damit sollen letzte Hochburgen des IS zerschlagen werden.

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Das US-Militär wird nach eigenen Angaben in Kürze seinen Kampf gegen die radikal-islamische IS-Miliz im Osten Syriens fortsetzen. Rund 500 US-Soldaten würden in den kommenden Tagen und Wochen in der Region eingesetzt, teilte der Chef des US Central Command, General Kenneth McKenzie, am Samstag in Bahrain am Rande der dortigen Sicherheitskonferenz „Manama Dialog“ mit.

Der sogenannte Islamische Staat (IS) hat inzwischen fast vollständig die Herrschaft über das von ihm einst kontrollierte Gebiet in Syrien sowie im Nachbarland Irak verloren. Vergangenen Monat töteten US-Soldaten zudem den IS-Anführer Abu Bakr al-Bagdadi. Dennoch stellen die verbliebenen IS-Kämpfer weiterhin eine Gefahr dar.

Derzeit seien rund 500 US-Soldaten in einem Gebiet östlich des Euphrats zwischen Deir al Sor und Hassaka stationiert, sagte McKenzie. Das US-Militär beabsichtige, dort zu bleiben und mit den verbündeten Syrischen Demokratischen Streitkräften (SDF) im Kampf gegen den IS zusammenzuarbeiten. Im Tal des Euphrats hielten sich noch immer IS-Kämpfer auf, sagte McKenzie.

Die US-Regierung hatte im Dezember vergangenen Jahres die Verbündeten mit der Ankündigung überrascht, die gesamte Truppe werde aus Syrien abgezogen. Später hieß es dann, im Nordosten des Landes blieben einige US-Soldaten, um ein Wiedererstarken der IS-Miliz und Angriffe auf die dortigen Ölfelder zu verhindern.

Das Nato-Mitglied Türkei hatte Anfang Oktober eine Offensive gegen die Kurdenmiliz YPG im Nordosten Syriens begonnen, die die stärkste Kraft innerhalb des Rebellenbündnisses SDF ist. Die Führung in Ankara betrachtet die YPG als Terror-Organisation mit Verbindungen zur verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK in der Türkei. Die türkische Regierung befürchtet ein Erstarken der Kurden jenseits ihrer Südgrenze, aber auch auf eigenem Territorium.

Mehr: Die Türkei holt für die Zahlung der zweiten, größeren Tranche des Flüchtlingspakts bessere Bedingungen für sich heraus. Die Bundesregierung ist damit offenbar unzufrieden.

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