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Kanadas Premierminister Justin Trudeau spricht sich gegen Teilnahme von Russland an G7 aus

Der Premierminister Kanadas erinnert mit Blick auf die Krim an die Rolle Russland. Einer möglichen Teilnahme des Landes am G7-Gipfel erteilt er deswegen eine Absage.

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Kanadas Premierminister Justin Trudeau hat sich gegen eine Teilnahme von Russland am diesjährigen Gipfel von sieben großen Industrienationen (G7) ausgesprochen. „Russland ist aus den G7 ausgeschlossen worden aufgrund seiner Invasion der Krim vor einigen Jahren und weil das Land nach wie vor internationale Regeln und Normen missachtet, bleibt es von den G7 ausgeschlossen und das wird auch weiter so sein“, sagte Trudeau am Montag bei einer Pressekonferenz.

Die G7-Staaten wechseln sich jedes Jahr als Gastgeber ab. In diesem Jahr sind die USA an der Reihe. US-Präsident Donald Trump hatte am Wochenende vorgeschlagen, das Treffen zu verschieben – am besten auf September – und dann auch andere Staaten wie Russland einzuladen.

Ob er zu dem Treffen kommen werde, wenn auch sein russischer Kollege Wladimir Putin eingeladen sei, ließ Trudeau offen. Es werde „noch viele Diskussionen darüber geben, wie, wo und wann dieses Treffen stattfindet“.

Die G7 – USA, Frankreich, Großbritannien, Kanada, Japan, Italien und Deutschland – seien immer ein Ort für „ehrliche Unterhaltungen zwischen Alliierten und Freunden“ gewesen.

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