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Kapitalexporte Chinesische Polizei zerschlägt Bande für illegale Geldtransfers

Der chinesischen Polizei ist ein Schlag gegen eine Organisation für illegale Kapitalexporte gelungen. Insgesamt sollen rund 10.000 Personen an den Geldtransfers beteiligt gewesen sein.

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Die Polizei der Volksrepublik konnte offenbar eine Bande für illegale Geldtransfers zerschlagen. Quelle: Reuters

Peking Die chinesische Polizei hat nach eigener Darstellung eine Organisation für illegale Kapitalexporte zerschlagen. Die Gruppe habe mehr als 20 Milliarden Yuan (2,6 Milliarden Euro) illegal außer Landes geschafft und staatliche Finanzkontrollen zur Verhinderung von Kapitalabflüssen umgangen.

Die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete, dass sieben Verdächtige festgenommen worden seien, doch insgesamt könnten 10.000 Personen beteiligt gewesen sein. Schwerpunkt der illegalen Tätigkeit sei die südchinesische Stadt Shaoguan gewesen. Die Bande werde verdächtigt, mithilfe gestohlener Ausweise in 20 Provinzen insgesamt 148 Bankkonten eröffnet zu haben und über diese Geld illegal transferiert zu haben.

Der chinesische Staat hat Kontrollen von Kapitalabflüssen in den vergangenen Jahren verstärkt, weswegen manche Chinesen sich illegaler Methoden bedienen.

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