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Kapitalflucht Investoren ziehen ihr Geld aus Russland ab

Russland erwartet bis zum Ende des Jahres einen Rückgang der Investitionen um 70 Milliarden Dollar. Nach Ansicht von Experten liegt der Grund für die Kapitalflucht nicht nur in der globalen Konjunkturflaute.

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Blick auf den Kreml in Moskau. Quelle: dpa-tmn

Moskau Die russische Zentralbank erwartet für 2011 einen starken Rückgang der Investitionen im eigenen Land. Bis Ende des Jahres sei mit einer Verdopplung der Kapitalflucht auf 70 Milliarden Dollar zu rechnen, teilte die Bank am Dienstag in Moskau mit. Grund sei, dass ausländische Investoren wegen der Finanzkrise weniger in Geld in aufkommende Märkte investierten und russische Investoren ihr Geld zunehmend im Ausland anlegten.

Ökonomen sehen die Kapitalflucht dagegen nicht nur durch die globale Konjunkturflaute begründet. Auch die politische Unsicherheit in Russland spiele eine Rolle, heißt es. Im vergangenen Jahr lag die Kapitalflucht bei 34 Milliarden Dollar.

 

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