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Kenia Präsident Kenyatta zu seiner zweiten Amtszeit vereidigt

In Kenia ist Präsident Uhuru Kenyatta zu seiner zweiten Amtszeit vereidigt worden. Die Opposition hatte die Wahl zuvor boykottiert. Die Polizei musste bei der Zeremonie in einem Stadion Tränengas einsetzen.

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Der Zeremonie im größten Stadion des Landes in Nairobi wohnten am Dienstag Tausende Menschen bei. Quelle: AP

Nairobi Ungeachtet des Wahlboykotts der Opposition ist Kenias Präsident Uhuru Kenyatta zu seiner zweiten Amtszeit vereidigt worden. Der Zeremonie im größten Stadion des Landes in Nairobi wohnten am Dienstag Tausende Menschen bei.

Die Polizei setzte Medienberichten zufolge Tränengas ein, um Anhänger des Präsidenten davon abzuhalten, gewaltsam in das Stadion einzudringen. An dem Festakt sollten auch die Regierungschefs aus Ruanda, dem Südsudan, Botswana und Sambia teilnehmen.

Das oberste Gericht Kenias hatte die Präsidentenwahl vom August wegen grober Unregelmäßigkeiten für ungültig erklärt und eine Wiederholung angeordnet. Oppositionsführer Raila Odinga boykottierte daraufhin den Urnengang Ende Oktober. Das führte zu einer drastisch niedrigeren Wahlbeteiligung und einem überragenden Sieg Kenyattas, der gut 98 Prozent der abgegebenen Stimmen erhielt.

Juristisch ist die Wahl damit aufgearbeitet. Die Spaltung des Landes in verfeindete politische Lager ist aber nicht überwunden. Beobachter befürchteten Proteste mit mehr gewaltsamen Zusammenstößen.

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