Klima Kein Land hat 2021 WHO-Grenzwerte für Luftverschmutzung eingehalten

Die Luftqualität bleibt überall auf der Welt unzureichend. In einigen Städten wurden Luftverschmutzungen gemessen, die das Zehnfache der Höchstwerte betrugen.

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In manchen Regionen ist die Luftverschmutzung nach der Pandemie wieder angestiegen. Quelle: imago images/Heinz Gebhardt

Kein einziges Land hat die internationalen Grenzwerte für Luftqualität im vergangenen Jahr einhalten können. Das teilte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) am Dienstag mit. Das ergebe sich aus den Daten in 6475 Städten. In einigen Regionen sei nach dem Pandemie-bedingten Stillstand die Luftverschmutzung wieder angestiegen.

Die WHO empfiehlt, dass die Konzentration von kleinen und gefährlichen Luftpartikeln nicht fünf Mikrogramm pro Kubikmeter überschreiten sollte. Nur 3,4 Prozent der untersuchten Städte erfüllten die Norm im Jahr 2021. In 93 Städten wurden Luftverschmutzungen gemessen, die das Zehnfache der empfohlenen Höchstwerte betrugen.

„Es gibt viele Länder, die große Fortschritte bei der Reduzierung machen“, sagte der für die WHO arbeitende Experte Christi Schroeder. „China hat mit sehr hohen Werten begonnen, die im Laufe der Zeit immer weiter sinken.“ Dagegen verschlechterte sich die Luftqualität in Indien. Neu-Delhi blieb die am stärksten verschmutzte Hauptstadt der Welt. Bangladesch war das am stärksten verschmutzte Land, gefolgt vom Tschad.

Mehr: Die Belastung der Luft mit Feinstaub und Stickstoffdioxid sinkt weiter, meldet das Umweltbundesamt. In einigen Städten besteht aber nach wie vor besonderer Handlungsbedarf.

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