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Klimaschutz Großbritannien sorgt sich wegen Plänen zur Klimaneutralität um Steuereinnahmen

Das britische Finanzministerium rechnet damit, dass neue Steuern nötig werden. Die Einnahmen aus Mineralöl und Verbrauch auf Fahrzeuge würden mit der Zeit zurückgehen.

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Premierminister Boris Johnson stellte am Dienstag eine Strategie vor, um das Land klimaneutral zu machen. Quelle: Bloomberg

Der verstärkte Klimaschutz wird laut britischem Finanzministerium deutliche Auswirkungen auf die Steuereinnahmen haben. Womöglich seien neue Steuern nötig oder Änderungen bei bestehenden Steuern, teilte das Ministerium am Dienstag mit.

Bis 2050 soll Großbritannien klimaneutral sein. Der damit einhergehende Wandel dürfte dazu führen, dass die Einnahmen aus der Mineralölsteuer und Verbrauchssteuern auf Fahrzeuge mit der Zeit spürbar zurückgehen. Im Haushaltsjahr 2019/20 summierten sich diese Einnahmequellen auf 37 Milliarden Pfund (43,82 Milliarden Euro) – 1,7 Prozent der Wirtschaftsleistung. Mehreinnahmen aus der CO2-Bepreisung könnten dies wahrscheinlich nicht ausgleichen, das Problem aber zumindest abmildern.

Premierminister Boris Johnson stellte am Dienstag eine 368 Seiten starke Strategie vor, wie das Land klimaneutral werden soll. Es wurde die Erwartung geweckt, dass Länder wie China oder Russland dem britischen Beispiel folgen werden. Vorgesehen sind unter anderem mehr Stromkapazitäten aus Windkraft. Auch die Wasserstoff-Kapazitäten sollen hochgefahren werden.

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