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Kommunistische Partei China schafft Ein-Kind-Politik ab

Die Chinesen dürfen offiziell wieder mehr Kinder bekommen, entscheidet die kommunistische Partei. Denn die bisherige Politik hat dramatische Folgen.

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In Zukunft dürfen Chinesen wieder mehr Kinder bekommen. Quelle: dpa

Peking China gibt seine seit Jahrzehnten propagierte Ein-Kind-Politik offiziell auf. Dies habe die kommunistische Partei entschieden, meldeten Staatsmedien am Donnerstag. Die politische Vorgabe, dass jede Familie nur ein Kind haben darf, sollte das Bevölkerungswachstum in der Volksrepublik bremsen. Der bevölkerungsreichste Staat der Erde zählt inzwischen knapp 1,4 Milliarden Menschen.

Allerdings hatte die Politik dramatische negative Folgen. Da Familien vor allem Söhne wollten, wurden zu wenige Mädchen geboren. Inzwischen droht der Gesellschaft Überalterung. Die Ein-Kind-Politik war deshalb zuletzt bereits aufgeweicht worden.

Die Ein-Kind-Politik in China war schon vor zwei Jahren gelockert worden. Von da an durften Paare zwei Kinder bekommen, wenn einer von ihnen ein Einzelkind war. Nun wird die in den 70er Jahren eingeführte Regel offiziell aufgehoben, um die schädlichen Auswirkungen auf die älter werdende Gesellschaft zu beheben und die gezielte Abtreibung weiblicher Föten zu reduzieren.

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