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Konferenz zum Wiederaufbau 70.000 Häuser im Irak völlig zerstört

In dem mehr als dreijährigen Kampf gegen die Extremisten sind große Teile des Nord- und Westiraks zerstört worden. Auf einer Konferenz zum Wiederaufbau des Landes wird über mögliche Hilfsgelder beraten.

Noch immer sind rund 2,5 Millionen Iraker im eigenen Land vertrieben Quelle: dpa

Kuwait-StadtIm Irak sind durch den Krieg gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) nach Regierungsangaben rund 70.000 Häuser völlig zerstört worden. Insgesamt seien fast 140.000 Wohngebäude beschädigt worden, weshalb viele Flüchtlinge im Land auf ihre Rückkehr warteten, erklärte der Präsident des irakischen Wiederaufbaufonds, Mustafa al-Hiti, am Montag in Kuwait. Dort begann eine dreitägige internationale Konferenz zum Wiederaufbau des Iraks. Noch immer sind den UN zufolge rund 2,5 Millionen Iraker im eigenen Land vertrieben.

In dem mehr als dreijährigen Kampf gegen die Extremisten waren große Teile der Infrastruktur vor allem im Norden und Westen des Landes zerstört worden. Laut einer Studie der Weltbank aus dem vergangenen Monat werden für den Wiederaufbau rund 88 Milliarden US-Dollar (etwa 71 Milliarden Euro) benötigt. Iraks Regierung erhofft sich in Kuwait Zusagen der Geberländer in Höhe von 100 Milliarden Dollar.

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