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Konflikt mit den USA Macron stellt Bidens Wertschätzung für Frankreich in Frage

Hinter dem Rücken der EU hatten die USA zuletzt einen neuen Sicherheitspakt mit Großbritannien und Australien ausgehandelt. Das sorgt für Verstimmungen in Frankreich.

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Vor dem EU-Westbalkan-Gipfel sind die Verstimmungen zwischen Frankreich und den USA unübersehbar. Quelle: dpa

Nach den jüngsten außenpolitischen Alleingängen der USA ist sich der französische Präsident Emmanuel Macron nicht sicher, ob sein amerikanischer Kollege Joe Biden Frankreich noch als wichtigen Partner ansieht. Auf eine entsprechende Frage vor einem informellen EU-Gipfel in Slowenien sagte der Staatschef am Dienstagabend: „Wir werden sehen. Ich glaube nur an Fakten.“

Man werde sich Mitte Oktober und auch beim G20-Treffen Ende des Monats wieder austauschen. „Ich denke, das wird die richtige Gelegenheit sein um zu sehen, wie wir uns sehr konkret wieder engagieren können.“

In Frankreich und der gesamten EU hatte es zuletzt große Verstimmungen gegeben, weil die USA in den vergangenen Monaten hinter dem Rücken der EU mit Großbritannien und Australien einen neuen Sicherheitspakt für den Indopazifik-Raum ausgehandelt hatten. Zudem wird Washington mit Blick auf den Abzug aus Afghanistan mangelnde Rücksicht auf Interessen der EU-Partner vorgeworfen.

Macron betonte am Dienstagabend, Entscheidungen seien getroffen worden. Er könne nicht sagen, dass es Signale für eine Berücksichtigung Frankreichs oder Europas gegeben habe.

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