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Konjunktur Chinas Industrie wächst im April langsamer – Einzelhandel verfehlt Prognose

Chinas Wirtschaftswachstum verlangsamt sich. Auch die Einzelhandelsumsätze blieben hinter den Prognosen. Die Regierung spricht von einer ungleichmäßigen Erholung.

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Die Daten des Statistikamtes zeigten eine Verlangsamung des Wirtschaftswachstums. Quelle: dpa

Das Wachstum der Industrie in China hat sich im April verlangsamt. Im abgelaufenen Monat verzeichnete die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt in diesem Bereich einen Anstieg um 9,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, wie Daten des Nationalen Statistikamtes (NBS) am Montag zeigten.

Die Daten entsprachen der Prognose der von Reuters befragten Analysten, zeigten aber eine Verlangsamung des Wachstums im Vergleich zum Anstieg von 14,1 Prozent im März. Chinas Wirtschaft zeigte im April eine stetige Verbesserung, aber es gebe neue Probleme, sagte das NBS zu den Daten.

Die Regierung in Peking sprach bei einer Tagung des Politbüros von einer ungleichmäßigen Erholung, da die Wirtschaft nach der Pandemie noch keinen festen Boden unter den Füßen habe.

Die Einzelhandelsumsätze stiegen im April im Jahresvergleich um 17,7 Prozent und blieben damit deutlich hinter dem von Analysten erwarteten Anstieg von 24,9 Prozent zurück. Im März hatten die Verbraucher die Konjunktur noch mit einem Sprung von 34,2 Prozent angeschoben.

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