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Konjunktur Einzelhandel und Investitionen in China unter Erwartungen

Das Wachstum verlangsamt sich: Die Immobilienkrise und die Corona-Pandemie haben Chinas Wirtschaft im November stärker belastet als erwartet.

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Die Verbraucherstimmung der Chinesen bleibt verhalten. Quelle: dpa

Die Probleme der Immobilienbranche und immer wieder auftretende Corona-Ausbrüche haben Spuren in Chinas Konjunktur hinterlassen.

So habe im November der Umsatz im Einzelhandel im Vergleich zum Vorjahr lediglich um 3,9 Prozent zugelegt, teilte die Regierung am Mittwoch mit. Im Oktober hatte das Plus bei 4,9 Prozent gelegen. Experten hatten zwar mit einer Abschwächung gerechnet, dabei aber im Schnitt mit einem Plus von 4,7 Prozent gerechnet.

Ebenfalls schwächer als erwartet entwickelten sich die Sachinvestitionen. Etwas stärker als prognostiziert fiel dagegen Industrieproduktion aus.

Bei den Sachinvestitionen lag das Volumen bis Ende November 5,2 Prozent über dem Vorjahresniveau und damit etwas niedriger als von Analysten erwartet. In den ersten zehn Monaten hatte der Anstieg noch bei 6,1 Prozent gelegen. Das Wachstum der Immobilieninvestitionen ging dabei überproportional zurück.

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    Die Produktion in den Industriebetrieben zog im November im Vergleich zum Vorjahr um 3,8 Prozent an und damit etwas stärker als zuletzt. Volkswirte hatten mit einem Plus von 3,7 Prozent gerechnet. Der Anstieg bleibt damit aber nach der kräftigen Erholung im Sommer auf vergleichsweise niedrigem Niveau.

    Die Industriebetriebe hatten in den vergangenen Monaten unter Engpässen bei Strom und Rohstoffen zu kämpfen. Diese drückten vor allem im September auf die Produktion. Zudem ringen die Industriekonzerne immer wieder mit Maßnahmen, mit denen die Regierung lokale Corona-Ausbrüche begrenzen will.

    Die Aktivitäten in den betroffenen Regionen liegen dann meist weitestgehend still. Die Corona-Maßnahmen drücken auch immer wieder auf das Geschäft im Einzelhandel.

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