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Konjunktur Stimmung in Japans Industrie sinkt weiter

Bei den großen japanischen Industriekonzernen hat sich die Stimmung angesichts der sich abflauenden weltweiten Konjunktur und des Handelskonflikts zwischen den USA und China weiter eingetrübt.

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Branchenübergreifend rechnen Japans große Unternehmen für das noch bis zum 31. März 2020 laufende Geschäftsjahr mit einem Anstieg ihrer Kapitalausgaben um 7,4 Prozent. Quelle: dpa

Tokio Die Stimmung unter den Managern der japanischen Großindustrie hat sich im zweiten Quartal in Folge eingetrübt. Wie aus einer am Montag veröffentlichten Quartalsumfrage („Tankan“) der Bank von Japan (BoJ) unter rund 10.000 Unternehmen hervorgeht, sank der darin ermittelte Stimmungsindex für die großen Produktionsunternehmen zum Juni von plus 12 drei Monate zuvor auf jetzt plus 7. Ein positiver Index bedeutet allerdings, dass die Optimisten weiterhin in der Mehrheit sind.

Ökonomen hatten im Durchschnitt der Erwartungen mit einer etwas geringeren Abkühlung gerechnet. Hintergrund ist unter anderem der weiter andauernde Handelskonflikt zwischen den beiden größten Volkswirtschaften der Welt, USA und China. Japan ist die Nummer Drei der Weltwirtschaft.

Bei dem am Wochenende beendeten Gipfeltreffen der Top-Wirtschaftsmächte (G20) hatten sich die USA und China auf einen Burgfrieden geeinigt und wollen ihre Verhandlungen wieder aufnehmen.

Der entsprechende Index für große, nicht produzierende Unternehmen stieg indes, und zwar um zwei Punkte auf plus 23. Der von der BoJ alle drei Monate erstellte Bericht ist eine umfassende Mischung aus Konjunkturanalyse und Stimmungsbericht. Branchenübergreifend rechnen Japans große Unternehmen für das noch bis zum 31. März 2020 laufende Geschäftsjahr mit einem Anstieg ihrer Kapitalausgaben um 7,4 Prozent.

Mehr: Der Handelsstreit lastet auf Chinas Industriewachstum. Der amtliche Einkaufsmanagerindex verharrt unterhalb der Wachstumsschelle – obwohl Analysten mit einer leichten Verbesserung gerechnet hatten.

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