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Kooperation „Innovative Partnerschaft“ – China strebt Zusammenarbeit mit Israel an

Der israelische Regierungschef begrüßt eine Kooperation mit China im Bereich der Landwirtschaft und Wasserwirtschaft, „die das Leben von Milliarden Menschen verändern könnte“.

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China strebt Zusammenarbeit mit Israel an Quelle: dpa

Tel Aviv Der chinesische Vize-Präsident Wang Qishan hat sich in Tel Aviv für eine „innovative Partnerschaft“ seines Landes mit Israel ausgesprochen. Bei der Eröffnung eines neuen Innovationszentrums im Peres-Friedenszentrum am Donnerstag sagte Wang: „Innovation ist der Motor für Wachstum.“ Israel sei ein weltweiter Vorreiter im Bereich Hightech und die Wirtschaftsmacht China habe sich in ein innovatives Land verwandelt.

Der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu sagte: „Die Zukunft gehört jenen, die Neues erfinden.“ Er beschwor eine Zusammenarbeit mit China im Bereich der Landwirtschaft und Wasserwirtschaft, „die das Leben von Milliarden Menschen verändern könnte“.

Bei der Eröffnungszeremonie erschien ein sprechendes Hologramm des 2016 verstorbenen Friedensnobelpreisträgers und Ex-Präsidenten Schimon Peres. Das Ziel des Zentrums sei es, „Ideen zu verbreiten und Frieden und Wohlstand näher zu bringen, für uns und unsere Nachbarn sowie für die ganze Menschheit“, lautete sein Vermächtnis. Er hatte das Zentrum kurz vor seinem Tod initiiert, sein Sohn Chemi Peres ist Vorsitzender der Einrichtung.

Als Teil des 70. Jubiläumsjahrs der israelischen Staatsgründung hatte am Mittwochabend in Jerusalem eine zweitägige Innovationskonferenz begonnen. Unter den Teilnehmern sind auch der Gründer des chinesischen Technologie-Riesen Alibaba, Jack Ma, sowie der ehemalige Google-Chef Eric Schmidt.

Ein Schwerpunkt der IT-Konferenz ist die Frage, wie innovative Technologie weltweit der Nachhaltigkeit dienen kann. Forschungsgruppen befassten sich nach Angaben der Veranstalter unter anderem mit Wegen, Menschen bei einer stetig wachsenden Lebenserwartung einen gesunden Lebensabend zu sichern.

Eine weitere Herausforderung sei es, angesichts eines erwarteten Wachstums der Weltbevölkerung auf neun Milliarden Menschen eine globale Versorgung mit Nahrungsmitteln, Wasser, sauberer Luft, Energie und Unterkunft sicherzustellen.

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