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Kreditinstitute Schweden plant Bankensteuer zur Finanzierung von Rüstungsausgaben

Die Kreditinstitute haben laut der schwedischen Finanzministerin zuletzt große Gewinne erzielt. Die Abgabe ab 2022 könnte zusätzlich umgerechnet 470 Millionen Euro pro Jahr einbringen.

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Schweden will seine Rüstungsausgaben wegen der anhaltenden Spannungen mit Russland ab 2022 bis 2025 jährlich um 470 Millionen Euro erhöhen. Quelle: Reuters

Schweden plant die Einführung einer Bankensteuer zur Finanzierung höherer Rüstungsausgaben. Die Kreditinstitute hätten zuletzt große Gewinne erzielt, sagte die schwedische Finanzministerin Magdalena Andersson am Samstag. Zudem habe die Branche von der Senkung der Unternehmenssteuern in den vergangenen Jahren profitiert.

Die Abgabe ab 2022 könnte der Staatskasse zusätzlich umgerechnet 470 Millionen Euro pro Jahr einbringen. Weitere Details zur der geplanten Sondersteuer nannte Andersson zunächst nicht. Schweden will seine Rüstungsausgaben wegen der anhaltenden Spannungen mit Russland ab 2022 bis 2025 jährlich um 470 Millionen Euro erhöhen.

Mehr: Die Nachfrage nach lang laufenden Staatsanleihen ist riesig. Auch Schweden will sich die historisch niedrigen Renditen zunutze machen. Doch das Risiko für die Märkte ist groß.

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