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Krim-Krise Russland weist UN-Resolution zur Krim zurück

Russland hat die Krim 2014 annektiert – doch noch immer befinden sich Streitkräfte auf der Halbinsel. Das will der Kreml auch nicht ändern.

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Russland weist UN-Resolution zur Krim zurück Quelle: dpa

Moskau Der Kreml weist eine Forderung der UN-Vollversammlung zurück, russische Streitkräfte von der Halbinsel Krim abzuziehen. „Wir können dieser Position nicht zustimmen“, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow am Dienstag in Moskau russischen Medien zufolge. Er stellte abermals klar, dass die annektierte Halbinsel zu Russland gehöre: „Es geht darum, dass die Krim ein untrennbarer Bestandteil Russlands ist.“ Die Bewohner hätten in „freier Willensbekundung“ dafür gestimmt.

Russland hatte sich die Krim 2014 einverleibt. Die EU sieht darin einen Verstoß gegen Völkerrecht und besteht auf der Unabhängigkeit und territorialen Unversehrtheit der Ukraine. Die Ukraine hatte die UN-Resolution eingebracht. Darin wird Russland aufgefordert, seine Streitkräfte von der Halbinsel abzuziehen. Die Stationierung von Militär widerspreche der nationalen Souveränität der Ukraine.

In dem Dokument wird Moskau auch dafür verurteilt, dass es eine Brücke vom russischen Festland zur Krim gebaut hat. 66 Länder unterstützten das Dokument, 19 waren dagegen, viele enthielten sich.

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