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Krise Chinas Wirtschaft kann die Welt nicht retten

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Ein großer Teil des Geldes ist im Immobiliensektor gelandet. Der aber ächzt schon seit Jahren unter Überkapazitäten. Etwa ein Drittel aller Gewerbeimmobilien in der Pekinger Innestadt stehen leer. Die Hälfte aller leerstehenden Wohn- und Gewerbeimmobilien im Pekinger Stadtteil Chaoyang ist seit mehr als drei Jahren vakant, haben die Behörden erklärt. Damit die Immobilienentwickler nicht noch mehr bauen, hat Chinas Regieung die Banken angewiesen, ihnen keine Kredite mehr zu geben. Doch die Firmen ziehen einfach weiter – zu so genannten Trust Companies. Das sind von wohlhabenden Chinesen und Unternehmen gespeiste Investmentvehikel, die unter anderem in Private Equity, Bonds, Aktien und eben Immobilien investieren.

Konjunkturprogramme werden schwieriger

Regierung und Zentralbank setzen mit ihrer rigiden Geldpolitik alles daran, die Exzesse der Vergangenheit abzustellen, auch weil die Inflation mit zuletzt 6,7 Prozent den höchsten Stand in 37 Monaten erreicht hat. Auch wenn hier der Höhepunkt überschritten sein dürfte – die Lebensmittelpreise sind in den letzten Wochen leicht gefallen – hat China derzeit keinen großen Spielraum, den Geldhahn wieder aufzudrehen. "Die Möglichkeiten, sich wie 2008 mit einem Konjunkturprogramm der Probleme zu entledigen, sind heute deutlich geringer“, schreiben Vincent Chan und Peggy Chan, Analysten bei Credit Suisse in Hongkong in einem Analystenbericht.

China wird die Welt nicht retten

Kaum ein Experte erwartet einen Crash der chinesischen Wirtschaft. Vielmehr gehen die meisten Beobachter von einem mittelfristig deutlich langsameren Wachstum aus – die Korrektur wird kommen. Trotzdem dürfe niemand erwarten, dass China die Welt rettet, so Wang Tao, China-Analystin bei UBS in Peking.

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