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Kürzungen staatlicher Subventionen Proteste in Ecuador halten trotz Ausgangssperre an

Die Proteste hatten sich am Wegfall der Subventionen für Treibstoff entzündet, da diese vor allem die ärmeren Bevölkerungsschichten durch höhere Lebenshaltungskosten belasten.

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Regierungskritische Demonstranten stehen hinter einer brennenden Straßensperre. Quelle: dpa

Die anhaltenden Unruhen in Ecuador gehen trotz der verhängten Ausgangssperre von Präsident Lenin Moreno weiter. Gepanzerte Militärfahrzeuge patrouillierten durch die Straßen der Hauptstadt Quito, nachdem Polizei und Demonstranten aneinandergeraten waren. Ecuadorianer posteten in sozialen Medien Videos von brennenden Straßenblockaden und Auseinandersetzungen mit Sicherheitskräften.

Der Innenminister gab an, Vandalen hätten erneut das Gebäudes des Rechnungshofes in Brand gesteckt, etwa 500 Menschen hätten sich den Polizeiblockaden widersetzt. Zuletzt erklärten sich Moreno und Vertreter der indigenen Bevölkerungsmehrheit zu Gesprächen bereit.

Der Präsident hatte Hilfen gestrichen, um die Verschuldung des südamerikanischen Staates abzubauen. Damit kam er auch Forderungen des Internationalen Währungsfonds nach. Die Proteste hatten sich am Wegfall der Subventionen für Treibstoff entzündet, da diese vor allem die ärmeren Bevölkerungsschichten durch höhere Lebenshaltungskosten belasten.

Mehr: Die Bevölkerung in Quito protestiert weiterhin wegen der stark erhöhten Benzinpreise.

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