Kurdenstadt USA nennen Lage in Kobane „gefährlich“

Die Lage in der Kurdenstadt Kobane bleibt unübersichtlich: US-Verteidigungsminister nannte die Lage nun "gefährlich", aber es gibt auch "einige Fortschritte".

Kobane bleibt heftig umkämpft. Quelle: dpa

US-Verteidigungsminister Chuck Hagel hat die Lage in der von der IS-Terrormiliz belagerten Kurdenstadt Kobane als „gefährlich“ bezeichnet. Die USA würden weiterhin „alles tun, was mit Luftangriffen möglich ist“, um die Dschihadisten aus der nordsyrischen Grenzstadt zur Türkei zurückzudrängen. „Tatsächlich gibt es da einige Fortschritte“, sagte er am Samstag (Ortszeit) bei einer Pressekonferenz in der chilenischen Hauptstadt Santiago. Der Kampf zur Zerstörung der Terrormiliz werde aber lang und schwer.

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Zu Gesprächen des US-Sondergesandten für den Kampf gegen den Islamischen Staat (IS), John Allen, in der Türkei, sagte Hagel, auch dort gebe es „Fortschritte“. Medienberichten zufolge würden sich die USA ein Eingreifen türkischer Bodentruppen zum Schutz von Kobane wünschen. Türkische Panzerverbände stehen an der Grenze in Sicht- und Schussweite zu der Kurdenstadt.

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Die Regierung in Ankara hat aber klargemacht, dass sie im Alleingang keine potenziell verlustreiche Bodenoffensive gegen den IS beginnen will. Ein ungenannter hochrangiger US-Regierungsvertreter kritisierte diese Zurückhaltung kürzlich in der „New York Times“: „So handelt kein Nato-Verbündeter, während einen Steinwurf von der Grenze entfernt die Hölle ausbricht.“

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