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Lars Feld Wirtschaftsweise: Kann bei Löhnen nicht so üppig weitergehen wie vor Corona

Die Coronakrise wirke wie ein harter Produktivitätsschock. Deswegen empfiehlt der Vorsitzende der Wirtschaftsweisen bei Gehaltskosten Maß zu halten.

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Der Vorsitzende der Wirtschaftsweisen. Quelle: dpa

Der Vorsitzende der Wirtschaftsweisen, Lars Feld, empfiehlt angesichts der Corona-bedingten Rezession Maßhalten bei Löhnen und Gehältern. „Meiner Überzeugung nach müsste gesamtwirtschaftlich nun eine Phase der Lohnzurückhaltung beginnen“, sagte der Regierungsberater der „Wirtschaftswoche“ nach Vorabbericht vom Donnerstag.

Die Coronakrise wirke wie ein harter Produktivitätsschock. Dabei hätten sich in den vergangenen Jahren Löhne und Gehälter ohnehin schon von der Produktivität entkoppelt. „Um diese Kluft wieder zu schließen, kann es kurz- und mittelfristig nicht so üppig weitergehen wie vor der Krise.“

Die Verdienste der etwa 17 Millionen Tarifbeschäftigten in Deutschland waren nach Angaben des Statistischen Bundesamtes zwischen Januar und März im Schnitt um 3,2 Prozent gestiegen.

Mehr: Der Staat macht in diesem Jahr Rekordschulden. Noch viel größer sind die Verbindlichkeiten, die aus künftigen Leistungszusagen erwachsen.

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