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Matteo Salvini Italiens Innenminister nennt Euro ein Experiment – Austritt kein Thema

Trotz anhaltender Kritik strebt die Lega laut ihrem Parteivorsitzenden keinen Euro-Austritt an. Das sei im Regierungsprogramm nicht vorgesehen.

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Moskau Italien steht laut Vizeregierungschef Matteo Salvini trotz Kritik an der europäischen Gemeinschaftswährung zum Euro. Ein Austritt sei nicht im Regierungsprogramm vorgesehen, sagte er am Montag in Moskau. Zugleich bezeichnete Salvini den Euro als „ein Experiment, das schlecht begann.“ Salvini ist auch Innenminister und Chef der rechten Lega, die mit der populistischen Fünf-Sterne-Bewegung in Rom eine Koalition bildet. Umfragen zeigen zwar, dass die Mehrheit der Italiener für einen Verbleib ihres Landes in der Euro-Zone ist. Das Szenario eines Ausstiegs der drittgrößten Volkswirtschaft der Euro-Zone halten manche Analysten aber nicht für ausgeschlossen. Ein solcher „Italexit“ hätte unabsehbare Folgen für die seit 20 Jahren existierende Gemeinschaftswährung.

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