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Medienberichte Beraterin von US-Präsident Trump soll mit Coronavirus infiziert sein

Hope Hicks, eine enge Beraterin von Donald Trump, ist laut mehreren Medien positiv getestet worden. Erst am Mittwoch war sie mit dem US-Präsidenten unterwegs.

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Noch am Dienstag hatte Hicks US-Präsident Donald Trump zum TV-Duell nach Cleveland begleitet. Quelle: Reuters

Eine Beraterin von US-Präsident Donald Trump soll übereinstimmenden US-Medienberichten zufolge positiv auf das Coronavirus getestet worden sein. Hope Hicks sei noch am Dienstag mit Trump in der Präsidentenmaschine Air Force One zur TV-Debatte nach Cleveland gereist und sei auch am Mittwoch mit ihm unterwegs gewesen, berichteten der TV-Sender ABC News, die Webseite „The Hill“ und die Nachrichtenagentur Bloomberg am Donnerstagabend (Ortszeit). Es gab zunächst keine Hinweise, dass sich der Präsident angesteckt hätte.

Ein Sprecher des Weißen Hauses bestätigte die Infektion auf Anfrage am Donnerstag (Ortszeit) nicht. Er teilte lediglich mit: „Der Präsident nimmt die Gesundheit und Sicherheit von sich selbst und allen, die für ihn und das amerikanische Volk arbeiten, sehr ernst.“ Sowohl auf Reisen als auch im Weißen Haus würden die aktuellen Richtlinien der Gesundheitsbehörde CDC und bewährte Maßnahmen zur Minderung des Risikos einer Ansteckung befolgt, ging aus dem Statement hervor.

Im Umfeld des Präsidenten hat es bereits Corona-Infektionen gegeben. Anfang Mai war bekannt geworden, dass sich die Pressesprecherin von US-Vizepräsident Mike Pence, Katie Miller, angesteckt hatte. Ende Juli wurde der Nationale Sicherheitsberater Robert O'Brien positiv getestet.

Fotos von Mittwoch zeigen Hicks auf dem Militärflugplatz Joint Base Andrews außerhalb des Präsidenten-Helikopters Marine One in unmittelbarer Nähe von Trumps Berater und Schwiegersohn Jared Kushner, beide trugen keinen Mund-Nase-Schutz. Trump war am Mittwoch nach Minnesota zu einem Wahlkampfauftritt gereist.

Die Corona-Pandemie ist in den USA noch immer nicht unter Kontrolle. Mehr als 7,2 Millionen Infektionen sind seit Beginn der Pandemie nachgewiesen worden. Mehr als 207.000 Menschen starben.

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