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Mexiko Drogenkartell tötet drei US-Frauen und sechs Kinder

Tragödie in Mexiko: Neun US-Bürger sind von einem Drogenkartell ermordet worden – vermutlich weil sie in ihren SUVs für ein verfeindetes Kartell gehalten wurden.

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Ein Drogenkartell hat im Norden Mexikos mutmaßlich aus Versehen drei Frauen und sechs Kinder getötet. Möglicherweise hätten die Angreifer die großen schwarzen SUVs der in Mexiko lebenden US-Bürger für Fahrzeuge eines rivalisierenden Kartells gehalten, sagte Sicherheitsminister Alfonso Durazo am Dienstag. Fünf Kinder wurden mit Verletzungen in ein Krankenhaus in Phoenix im US-Staat Arizona gebracht. Ein Kind galt als vermisst.

US-Präsident Donald Trump sicherte dem Nachbarland seine Unterstützung zu. „Es ist Zeit für Mexiko, mit Hilfe der Vereinigten Staaten, Krieg gegen die Drogenkartelle zu führen und sie vom Angesicht der Erde zu tilgen“, schrieb er auf Twitter.

Verwandten zufolge lebten die US-Bürger in der religiösen Gemeinschaft La Mora im mexikanischen Staat Sonora, rund 100 Kilometer entfernt von der US-Grenze. Vor Jahrzehnten hatte sich dort ein Ableger der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage gegründet. Viele von ihnen waren dort geboren und hatten deshalb auch die mexikanische Staatsbürgerschaft. Sie waren den Angaben zufolge in einem Konvoi mit drei SUVs unterwegs, als sie angegriffen wurden.

Einer der Verwandten sagte, er habe einen der SUV ausgebrannt und mit Einschusslöchern gefunden. Darin waren die Leichen der Frau seines Neffen und ihrer vier Kinder, darunter Zwillinge im Alter von sechs Monaten. Später wurden die Leichen von zwei weiteren Frauen zwei Kindern entdeckt.

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