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Migration Athen verstärkt Grenzüberwachung

Mit zusätzlichen 1200 neue Grenzpolizisten will Griechenland den Flüchtlingszustrom aus der Türkei eindämmen. Die Stellenausschreibungen laufen.

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Griechenland: Athen verstärkt Grenzüberwachung Quelle: dpa

Die griechische Regierung will in den kommenden Monaten 1200 neue Grenzpolizisten einstellen, um den Flüchtlingszustrom aus der Türkei in den Griff zu bekommen. Die ersten 400 Stellen seien ausgeschrieben worden, berichtete die halbamtliche Nachrichtenagentur ANA-MPA am Dienstag unter Berufung auf das Bürgerschutzministerium in Athen.

Diese 400 Grenzpolizisten sollten ausschließlich entlang des griechisch-türkischen Grenzflusses Evros (türkisch: Meriç ) eingesetzt werden, hieß es. In wenigen Wochen sollen weitere 800 Stellen für die Inseln im Osten der Ägäis ausgeschrieben werden, berichtete der Staatsrundfunk (ERT) auch unter Berufung auf das Bürgerschutzministerium.

Nach Angaben des UN-Flüchtlingshilfswerks (UNHCR) hatte 2019 die Zahl der Migranten, die aus der Türkei nach Griechenland kamen, deutlich zugenommen. Waren 2018 gut 50 500 Menschen gekommen, stieg die Zahl der illegalen Einreisen von Migranten aus der Türkei nach Griechenland 2019 auf gut 74.600. Die Registrierlager auf den Inseln Lesbos, Chios, Samos, Leros und Kos sind heillos überfüllt.

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